Adenotomie (Entfernung der Rachenmandel)
Inhalt
Beschreibung
Eine Adenotomie ist die operative Entfernung der Rachenmandeln.
Die Rachenmandeln gehören zum Lymphsystem und bilden sich in der Pubertät zurück.
Falls sie im Kindesalter vergrößert (so genannte Adenoide Vegetationen) sind, können sie zu verstopfter Nase, häufigen Infektionen, Schnarchen und Atemstörungen im Schlaf führen.
Fakten
- Vollnarkose
- Krankenhausaufenthalt: 1–3 Tage
- Eingriff dauert 30 Minuten
- Die Heilung dauert 7 Tage
Die Rachenmandeln sind Teil des Immunsystems.
Adenoide Vegetationen sind eine übermäßige Vergrößerung der Rachenmandeln. Mit der Reifung des Immunsystems in der Pubertät bilden sich die Rachenmandeln zurück. Daher leiden Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren häufig unter Rachenmandeln.
Zu den häufigsten Problemen, die durch vergrößerte Rachenmandeln (Adenoide) verursacht werden, gehören:
- Erschwerte Nasenatmung und nasale Aussprache (Heiserkeit)
- Wiederkehrende Mittelohrentzündungen
- Schnarchen und Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf)
Die operative Entfernung der Rachenmandeln wird als Adenoidektomie bezeichnet. Sie wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa 30 Minuten.
Neben der klassischen Methode der Mandelentfernung wird auch die endoskopische Adenoidektomie (EAT) angewendet. Dabei wird der Eingriff mithilfe einer Kamera (Endoskop) durchgeführt.