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Beschreibung

Die Augen funktionieren wie eine perfekte Kamera. Das auf der Netzhaut entstehende Bild wird an das Gehirn weitergeleitet und erzeugt eine visuelle Wahrnehmung.

Genau wie die Kamera Ihres Handy benötigen auch Ihre Augen regelmäßige Pflege.

  • Alle 2 Jahre sollte eine Augenuntersuchung durchgeführt werden. Man sollte bedenken, dass das Sehen unser wichtigster Sinn ist.
  • Die Augenuntersuchung dauert etwa 2 Stunden und die Augen müssen geweitet werden (Tropfen für Akkomodationslähmung), um die Pupille zu erweitern. Ihre Sicht wird daher etwa 2 - 4 Stunden lang verschwommen sein. (Achtung - Eine Laseroperation ist bei der Akkomodationslähmung nicht möglich, Sie benötigen daher einen neuen Termin für die Laseroperation).
Augenuntersuchung

Fakten

  • Untersuchung ist schmerzfrei
  • Ambulante Untersuchung
  • Untersuchung dauert ca. 2 Stunden
  • Verschwommenes Sehen dauert 2-4 Stunden

Grundlegende Untersuchungen, die die Notwendigkeit einer Brille aufdecken und Augenerkrankungen diagnostizieren können, sind:

Untersuchung der Sehschärfe (Visus) – der Patient liest Texte unterschiedlicher Größe (Nahsicht) und liest von einer Tafel in 5 Metern Entfernung (Fernsicht). Auch die Sehschärfe wird mit einem Gerät (Autorefraktometer) gemessen.  

  • Autorefraktometer – misst die Refraktion, d. h. die Dioptrien, die zum Lesen benötigt werden, in der Ferne und in der mittleren Entfernung.  
  • Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie) – misst den Augeninnendruck, der für die Diagnose eines Glaukoms wichtig ist. Gleichzeitig wird die Dicke der Hornhaut gemessen (Pachymetrie).  
  • Spaltlampe – untersucht den vorderen Augenabschnitt (vorderer Teil) des Auges. Das heißt, Hornhaut, Vorderkammer, Iris und Linse.  
  • Untersuchung des Augenhintergrundes - Untersucht werden Netzhaut, Makula und Sehnerv, Glaskörper. Bei dieser Untersuchung muss man das Auge mit Tropfen (zykloplegische Medikamente) versorgen, die die Erweiterung der Pupillen (Mydriasis) bewirken. 

Nach der Grunduntersuchung wird der Zustand der Augen beurteilt und ein Gesamtbild des Sehvermögens erstellt. Bei Bedarf kann das Auge mit weiteren Untersuchungen weiter untersucht werden:

  • Perimetrie – Messung des gesamten Gesichtsfeldes. Jedes Auge wird separat untersucht und Gesichtsfeldlücken gemessen.  
  • OCT (optische Kohärenztomographie) – Untersuchung der einzelnen Schichten der Netzhaut, wichtig bei Diabetes, Glaukom und altersbedingter Makuladegeneration.  
  • Syndrom des trockenen Auges – Bei fehlender Tränenflüssigkeit ist das Auge nicht ausreichend geschützt (Tränenfilm). Es wird mit dem Schirmer-Test und -Gerät (IDRA) untersucht.  
  • Hornhauttopographie – 3D-Visualisierung der Hornhaut (Pentacam-Gerät)  
  • Endothelmikroskop - Visualisierung der Innenwand der Hornhaut (Hornhautendothel)

Möglicherweise empfiehlt der Arzt auch andere Untersuchungen oder bildgebende Verfahren – zum Beispiel USG (Ultraschall), MRT-Untersuchung und ähnliches.