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Beschreibung

Das Knie enthält neben Knochen, Knorpel und Bändern zwei halbmondförmige Knorpelgewebe – die Menisken. 

Schäden an den Menisken durch übermäßige Belastung, Stöße, Verstauchungen äußern sich in Knieschmerzen bei Bewegung oder sogar in Ruhe, Schwellungen und eingeschränkter Beweglichkeit (Schwellung tritt 2 Tage nach der Verletzung auf).

Der Patient kann während einer Verletzung sogar ein Knacken im Knie verspüren.

Meniskus-Operation

Fakten

  • Vollnarkose, Regionalanästhesie oder Lokalanästhesie
  • Eintägiger Krankenhausaufenthalt
  • Der Eingriff dauert 60 - 120 Minuten
  • Genesung in 3 - 4 Wochen

Der Meniskus besteht aus flexiblem Knorpelgewebe und stabilisiert das Kniegelenk, gleicht Unebenheiten der Gelenkflächen aus, dämpft Stöße und ermöglicht eine reibungslose Bewegung im Knie. Bei Sportverletzungen wird er häufig geschädigt (Riss des Meniskus), mit zunehmendem Alter treten auch degenerative Veränderungen auf (der Meniskus wird brüchig, verliert an Elastizität). 

Das Knie hat einen Innenmeniskus (C-förmig) und einen Außenmeniskus (O-förmig). Verletzungen des Innenmeniskus kommen achtmal häufiger vor, weil dieser fester mit der Gelenkkapsel verbunden ist.

Ein Meniskusriss kann längs oder quer verlaufen. Manchmal gelangt ein Teil des beschädigten Meniskus in die Gelenkhöhle und muss entfernt werden, weil er die Bewegung behindert. Bei einer Verletzung des Meniskus ist häufig auch das vordere Kreuzband geschädigt.

Arten von Meniskusschäden:

  • Meniskusverletzung – verursacht Risse (Ruptur) des Knorpelgewebes  
  • Meniskusdegeneration – größere Brüchigkeit und Anfälligkeit für Schäden durch Abnutzung des Knorpelgewebes

Die Diagnose einer Meniskusschädigung erfolgt mittels orthopädischer Untersuchung, Bildgebung (Röntgen, MRT) und direkter Sichtbarmachung durch Arthroskopie.

Kleinere Verletzungen werden konservativ mit Hilfe von Physiotherapie und Schonungsmaßnahmen behandelt. Schmerzen werden durch Analgetika gelindert.

Die Art der Operation richtet sich nach dem Ausmaß der Meniskusschädigung:  

  • Nähen (Naht) des Meniskus – bei Rissen  
  • Der geschädigte Teil des Meniskus kann entfernt werden (Meniskektomie) – dies erfolgt arthroskopisch
  • Meniskustransplantation. 

Die Operation wird unter Vollnarkose, Regionalanästhesie oder örtlicher Betäubung durchgeführt.

Postoperativ ist es notwendig, dass das Knie nicht zu belastet wird, es werden Krücken verwendet. Es ist notwendig eine Schonung für 3-4 Wochen lang einzuhalten. Bei Operationen mit Meniskusersatz ist die Genesung länger und dauert 3 Monate. Eine rechtzeitige und korrekte Physiotherapie ist wichtig.